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Thursday, 19. October 2017
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Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Fokus auf PV, Wind- und Bioenergie

Geschäftsreise

  • Datum: 19.-23. Juni 2017
  • Ort: Kingston (Jamaika)
  • Technologie: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Zielmarkt: Englischsprachige Karibik
  • Zielregion: Zentralamerika & Karibik

 

Vom 19-23.06.2017 organisiert die RENAC AG gemeinsam mit der Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer für Zentralamerika und die Karibik eine AHK-Geschäftsreise zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz, Fokus auf PV, Wind- und Bioenergie in der Englischsprachigen Karibik. Der Fokus der AHK-Geschäftsreise liegt auf Jamaika, jedoch werden auf Wunsch der Unternehmen auch Termine auf Barbados sowie Trinidad und Tobago durch die AHK organisiert. Die Fachkonferenz findet am 20.06.2017 in Kingston (Jamaika) statt. Als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland haben Sie die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen dem karibischen Fachpublikum zu präsentieren. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für jedes Unternehmen individuelle Termine bei relevanten kubanischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gespräche berücksichtigt.

Informationen zum Zielmarkt

Der Energiesektor Jamaikas wird von Erdöl dominiert, welches vollständig und zu hohen Preisen eingeführt werden muss. Daher hat die Regierung ambitionierte Ausbauziele für erneuerbare Energien vorgegeben. Diese liegen bei 20% bis 2030. Experten schätzen dabei das Potential noch wesentlich höher ein. Dies liegt vor allem an den natürlichen Bedingungen, wie etwa einer Globalstrahlung in der Hauptstadt Kingston von 6 - 8 kWh/m² am Tag sowie Windgeschwindigkeiten von bis zu 8,5 Meter pro Sekunde an der Küste. Für Solarenergie bestehen aktuell die meisten Anreizsysteme (Steuer- und Zollbefreiungen), dabei spielt PV bei der Stromerzeugung nur eine marginale Rolle und dient eher zur Deckung des Eigenbedarfs von Hotels oder Industrien aus der Lebensmittelbranche. Dagegen ist Windkraft die am stärksten vertretene erneuerbare Energiequelle im Netz. An den beiden Standorten der bereits vorhandenen Windfarmen bestehen große Potentiale sowie entsprechende Ausbaupläne. Bioenergie wird vor allem im Bereich der Zuckerrohrindustrie aus dem Reststoff Bagasse erzeugt. Biogas existiert in größeren Mengen vor allem in Landwirtschaftsbetrieben und wird bislang nicht zur Stromgewinnung genutzt. Allerdings sind Pläne für eine eigene Produktion – auch von Biodiesel – vorhanden und langfristig angelegt.

Trinidad und Tobago wies in den letzten Jahren ein solides Wirtschaftswachstum auf (2013: 1,8%, 2014: 2,5%). Der Inselstaat verfügt über eigene Erdöl- und Erdgasreserven und ist der einzige Nettoenergieexporteur in der karibischen Gemeinschaft CARICOM. Der Energiesektor (Erdöl und Erdgas) dominiert die lokale Volkswirtschaft mit einem Volumen von 80% der Ausfuhren, 60% des BIP sowie 40% der Staatseinnahmen. Erneuerbare Energien werden in Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen, gerade um den hohen Stromverbrauch (7,929 Mrd. kWh) abdecken zu können. Bis 2020 sollen 5% des Stroms über erneuerbare Energien erzeugt werden. Der Inselstaat hat mit einer Globalstrahlung von bis zu 2.000 kWh/m²/Jahr und starker Nordost-Passat-Winde perfekte Voraussetzungen für die Nutzung regenerativer Energien. Auch im Bereich Biomasse sind genügend Ressourcen vorhanden, besonders dank großer Mengen an Zuckerrohr, Algen, Rutenhirse und organischen Abfällen.

Barbados besitzt sehr gute Voraussetzungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien. Die solaren Einstrahlungswerte in der Hauptstadt Bridgetown liegen zwischen 5-7 kWh/m² am Tag und es herrschen durchschnittliche Windgeschwindigkeiten zwischen 6-8 m/s bereits auf 10m Höhe. Barbados große Rohrzuckerindustrie liefert mit dem Abfallprodukt Bagasse einen wertvollen Rohstoff für Bioenergie. Dennoch werden rund 90% des Stromverbrauchs über fossile Primärenergieträger abgedeckt, entsprechend empfindlich treffen Ölpreiserhöhungen die lokale Volkswirtschaft. Mit steigendem Kostendruck ist auch in Barbados die Erkenntnis gewachsen, dass die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern immer wichtiger wird. Mithilfe internationaler Entwicklungsprogramme hat die Regierung innerhalb der letzten vier Jahre die Rahmenbedingungen für Investitionen in erneuerbare Energien deutlich verbessert. So hat sich Barbados zum Ziel gesetzt, 29% des Stromverbrauchs bis 2029 aus erneuerbaren Energiequellen zu generieren.

Zielgruppe in Deutschland

Die AHK-Geschäftsreise richtet sich insbesondere an Unternehmen, die in den Bereichen Photovoltaik, Kleinwind und Bioenergie aktiv sind und ihre Auslandsgeschäfte auf die Karibik ausweiten möchten:

  • Hersteller & Systemanbieter für Bioenergie (Biomasse-Kesselanlagen)
  • Unternehmen im Bereich Waste-to-Energy und Biokraftstoffe
  • Hersteller & Systemanbieter von PV Anlagen
  • Hersteller, Installateure und Wartungsunternehmen für PV- und PV-Dachanlagen sowie für solarthermische Anlagen
  • Hersteller, Installateure und Service/Wartungsunternehmen für Windenergie, insbesondere Kleinwind
  • Hersteller, Planungsbüros/Projektierer, Service und Wartungsunternehmen im Bereich Bioenergie (Bagasse/organische Abfälle)
  • Hersteller von Beleuchtungsanlagen
  • Lüftung und Klimatisierung
  • Abwärmenutzung, energetische Nutzung von Industrieabfällen
  • Industriekessel
  • Kältetechnik
  • Pumpen und Wärmepumpen
  • Dieselmotoren für dezentrale Stromerzeugung

Organisation und Ansprechpartner

Bei Fragen zur Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Anja Haupt.

Sollten Sie konkrete Fragen zum Zielmarkt haben, steht Ihnen Frau Brauns von der AHK gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner (Deutschland)

Renewables Academy (RENAC) AG

  • Anja Haupt
  • Tel.: +49 (0) 30-526 895 873
  • Fax: +49 (0) 30-526 895 899
  • Email: haupt(at)renac.de

Ansprechpartner (Zielland)

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer für Zentralamerika und die Karibik

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